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Fahrrad

Jetzt hab ich ja schon eine ganze Woche nichts mehr geschrieben. Doch es hat sich etwas ge?ndert. Ein Gef?hl von Freiheit und Unabh?ngigkeit ist aufgekommen. Ja, ich habe seit einer Woche ein Fahrrad. Trotz der k?lte macht es eine riesen Freude morgens slalom durch die Autoschlangen zu fahren und die weihnachtlich geschm?ckte Innenstadt vorbeirauschen zu sehen. Den Blick hier und da ruhen lassen. Vor den Ampeln stehend mit den wenigen anderen fahrradfahrenden Menschen den Kondensierten Atem austauschen und dann weiter ?ber den Donaukanal, vorbei am Prater auf der Donaubr?cke Pause. Wie sch?n doch die Berge (die hier wohl eher als H?gel gesehen werden) durch Morgensonne gl?nzend sich in der Donau spiegeln. Dann kann ich mich ersch?pft in die Bibliothek setzen, und den ausgek?lten Kopf langsam auf die Temperatur meines restlichen K?rpers bringen.
1.12.05 18:07


Belgrad pride 2001

Zum erstenmal habe ich jetzt den Kurzfilm ?ber die Beograd pride parade 2001 gesehen. Unglaublich wie die queere Parade von dem homophoben Volksmob aus Nationalisten, Christen und anderen Gutb?rgen angegriffen wird. Es gibt eine regelrechte Hetzjagd auf Schwule, Lesben, transgender und ander queere Leute. Auf blut?berstr?mte am Boden liegende Menschen wird noch endlos eingetreten. Auch nun fast 5 Jahre danach nocheinmal alle Solidarit?t nach Queerbeograd!
19.11.05 11:49


Kernkraftwerk Bohunice

Gestern sind wir vom Institut zur Besichtigung des Kernkratwerks Bohunice in die Slowakei gefahren. Wiedereinmal der Wahnsinn wie oft der Pass vorgezeigt werden mu?, Identifikationskarten unterschrieben und abgestepelt werden, nur um durch die Sicherheitsschleusen hindurchzgelangen. So ist auch die Identit?t des Institutleiters ?berpr?ft worden. Crux an der Sache, er hatte f?r ?sterreich 1990 und 98 mit anderen Leuten Gutachten ?ber die 4Reaktoren erstellt. Diese sind anscheinend nicht nur postiv ausgefallen. Es kam Aufregung unter dem Personal auf. Anscheinend steht er auf einer Art Black-List des Kraftwerks. Unser F?hrungs-Leiter, ein grauer Technokrat (grau waren seine Schuhe, Anzug, Hemd, Krawatte, Haare und ja selbst seine Haut schien grau zu schimmer) Hatte bei der bisherigen, halbst?ndigen Einf?hrung noch keine Mine verzogen. Doch nun schien er unter der stummen Maske sehr verstimmt aus. Nach vielen Slowakischen hin und her telefonieren kam dann das z?hneknirschende ok f?r die Besichtigung. Nun das unglaubliche. Um die Stimmung wieder aufzuhellen, began w?hrend eines gespr?ches ?ber einen Vergleich der Reaktorsicherheit bei alten West/Ost Modellen, unser Institutsleiter Pl?tzlich das vom Technokraten vorgegebene Thema Amerkia aufzunehmen. Dabei best?tigte er mehrfach, dass sie den gemeinsamen Hass auf Amerika doch teilen, und legte dem Technokraten kumpelhaft seine Hand auf die Schulter. Ja Ja Antiamerikanismus verbindet, international!
19.11.05 11:25


Maroni

Nach einem ganzen Tag im Institut, hab ich heute Abend die Veranstaltung zu "Elemente einer Kritik des modernen Antisemitismus" genossen. Auch sehr nette Leute. Danach In der Kneipe gab es eine sehr leckere Nachspeise. Und Zwar, gekochte Maroni (Maronen) die zu Spaghettis gequetscht auf einem Teller mit Schlagsahne und Schokoladensouce serviert wurden. Super Lecker! Jetzt mu? ich aber schnell schlafen .....
18.11.05 00:38


Treffen mit meinem Prof

So heute war es endlich soweit. Doch vorher bin ich noch kurz im Institut gewesen. Hab jetzt auch einen Eigenen Arbeitsplatz bekommen. Also Platz darf jetzt nicht irgendwie als gro?e r?umliche Freiheit interpretiert werden. es ist eher so ein halber m^2 der sich zwischen zwei anderen mitarbeitern in einem Durchgangszimmer darum bem?ht mir Platz zu bieten. Was will ich mehr, es gibt einen Schreibtisch mit Computer. Der PC ist sogar ein Silent-PC. WOW. Leider stehen die Server nebenan, und die machen einen H?llenl?rm. Den Gr??ten Fehler der mir nun Unterlief, war folgender. Ich fragte nach dem Weg in die UNO-City, wo ich mit meinem Prof zum Mittagessen verabredet bin. Eine Katastrophe, Mandana und Wolfgang bekommen sich bestimmt eine Viertelstunde in die Haare wo es mehr Sinn macht umzusteigen. Das Umsteigen hab ich dan ausgelassen und hab die Innenstadt zu Fu? bew?ltigt. Ziemlich ent?uscht war ich dann von dem kleinem Donau-Kanal (ich dachte es w?re die Donau ). Die wirkliche Donau war dann auch gr??er als erwartet, soweit ich sie aus der U1 erkennen konnte. Dann die Uno-City. Das ist ja ein riesieger Komplex. Was ich auch nicht wu?te, das gesamte Gel?nde ist exteritoriales Gebiet. Alles voller Wachschutz. Alleine durfte ich dar gar nicht erst rein. Mein Prof hat mich dann drau?en abgeholt. Und wir sind erstmal in die Kantine Mittagessen gegangen. Ja er ist eher etwas stiller, aber sonst wohl ganz ok. Kann ihn noch nicht so richtig einsch?tzen. In meiner Diplomarbeit soll es darum gehen ob und wie es m?glich ist, den Tritium Inventar von ITER oder sp?teren hypotetischen FusionPowerPlants zu ?berwachen. Ganz genau bin ich mir da aber noch nicht sicher, werd mich erst noch ein bischen mehr in die Thematik einlesen. Anscheinend geh?hren die meisten Leute in der Uno-City gar nicht zur Uno selber sondern zur IAEO. Oder zu anderen Organisationen wie dem CTBTO wo er auch arbeitet. Komischer Zustand, ich schaue mir grade vieles an, stauene bei vielem, nehme vieles hin, doch dar?ber nachzudenken, die Zeit fehlt mir noch. Ich hoffe, dass sich dieses schnell ?ndert.
16.11.05 20:53


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